Wie
jedes Jahr kommt der Zeitpunkt an dem über das
Urlaubsziel nachgedacht wird. Nachdem zweimal die Toskana
ausgewählt wurde, sollte es mal wieder Ligurien sein. So fiel
die Wahl auf die italienische Blumenriviera in der Region
Ligurien. Im Internet wurde dann noch die passende
Unterkunft gesucht, gefunden und gebucht. Der Urlaub
sollte Sonne und Meer, eine schöne blühende
Pflanzenwelt und auch den einen oder anderen schönen
Ausflug bieten. Wegen der Nähe zu Frankreich wurden auch
dort einige Ausflugsziele "eingeplant".
Wie das ganze nun wirklich gewesen ist, was gut oder
weniger gut gefallen hat, soll dieser Teil der Homepage
zeigen. Bestimmt findet auch so mancher Anregungen und
Tipps für seinen Urlaub. |
Endlich - Anfang Juli - d. h. 3
Wochen Urlaub in Italien. Die Hinfahrt ist für zwei Tage
geplant. Am ersten Tag von Köln, über Basel bis zum
Vierwaldstätter See. Am zweiten Tag dann weiter bis
Porto Maurizio / Imperia.
Nachdem alle Vorbereitungen getroffen sind
(Autobahnvignette für die Schweiz und Viacard für die
italienische Autobahn beim ADAC gekauft - Schweizer
Franken und italienische Lira getauscht), geht es dann am
Freitag gegen 8.00 Uhr in Richtung Schweiz / Italien.
Die Fahrt verläuft ohne Probleme und Stau bis zum
geplanten Zwischenstopp. Dafür haben wir am
Vierwaldstätter See / Motel Stans - Süd, bereits einige
Wochen vorher ein Zimmer gebucht. Das dies gut war -
zeigte sich bei der Ankunft - Hotel ausgebucht!
Informationen zum Motel gibt es unter
www.motelstans.ch/. Ein
weiteres Motel unter
www.gottardo-sud.ch.
Am Samstag um 7.00 Uhr Frühstück und dann zügig in
Richtung Gotthardtunnel (um vor der großen
"Urlaubskarawane" dort anzukommen), denn wie es
das Sprichwort sagt - "Zeitiges kommen sichert gute
Plätze". Aber das dachten wohl alle. Schon am
Rasthof Gotthard sind die Toiletten dem Ansturm nicht
gewachsen - lange Schlangen.
Der Verkehrfunk im Autoradio gibt dann auch bekannt, dass
mit "guten Plätzen" vor dem Gotthardtunnel
nicht zu rechnen ist. Es sind eher die hinteren - etwa 15
km Stau und 4-5 Stunden Wartezeit.
Also wird der Entschluss gefasst, die Autobahn an der
nächsten - nicht weiten Abfahrt - zu verlassen und den
Weg über den Pass zu wählen. Lieber langsam über den
Pass als 5 Stunden im Stau stehen und schleichen. Von der
nächsten Abfahrt führt dann die Straße Nr. 2 fast
parallel zur Autobahn (Richtung Andermatt). Unterwegs
kommt die Idee einfach wieder vor dem Tunnel auf die
Autobahn aufzufahren. Das funktioniert aber wohl nicht
immer, da diese Auffahrten auch sehr oft gesperrt werden.
Damit soll gerade dieses Umfahren des Autobahnstaues
unterbunden werden. Allerdings haben wir Glück, können
wieder auf die Autobahn auffahren und stehen jetzt kurz
vor dem Tunnel der auch bald erreicht ist.
Hinterher geht es zügig Richtung italienische Grenze.
Vor dem Grenzübergang Como / Chiasso dann wieder der zur
Reisezeit obligatorische Stau - etwas 4 km. Mittlerweile
verdunkelt sich auch der Himmel - es wird sehr windig und
uns überrascht ein toller Wolkenbruch und Hagelschauer.
Nachdem die Grenze passiert ist, kann von zügiger Fahrt
nicht gesprochen werden. Die Kolonne schleppt sich über
viele Kilometer - im mehr oder weniger Schritt-Tempo -
bis zur ersten Mautstation in Italien. Entweder sind
diese dem Ansturm nicht gewachsen oder der eine oder
andere Urlauber weiß nicht was er tun soll.
Nachdem diese passiert ist, ist auch endlich normales
Tempo angesagt. An Mailand vorbei in Richtung Genua. Wie
es sich in Italien gehört, werden die
Geschwindigkeitsbegrenzungen brav beachtet und es geht
nun mit Tacho max. 140 km/h zügig voran.
In Genua weiter auf die Küstenautobahn und das
Mittelmeer ist endlich ab und zu sehen. Gegen 17.30 Uhr
ist dann auch das Urlaubsziel in Porto Maurizio / Imperia
erreicht.
Über dieses Urlaubsquartier berichte
ich dann auf einer weiteren Seite meiner Homepage.
Für etwa 470 km etwa 10 Stunden. So lang dauerte die
Fahrt nach Italien noch nie!
Für den Vergleich: Der Rückweg von etwa 1060 Kilometern
wurde in 12 Stunden zurückgelegt.
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